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Wenn man heute sagt, mein Hobby ist Stricken und/oder Häkeln, dann wird man
eher  als  kreativ  betrachtet,  als  es  vor einigen Jahrzehnten der Fall war, als
Handarbeiten  überwiegend  für  den  eigenen  Gebrauch  gefertigt  wurden.



    
     Stricken ist Trend und für viele ein Hobby
     mit  Leidenschaft. Strickmode  und Strick-
     Accessoires  nach  den  neuesten  Trends
     selbstgemacht!

Handarbeit  ist nicht nur ein über Jahre andauernder Trend,  der künstlerisch ge-
sehen und bewertet wird. Fertigen Sie z.B. einen Pullover, einen Schal, eine tolle
Mütze oder eine Tasche selbst an,  ist es meist ein Unikat und mit viel Liebe zum
Detail  aus  der  eigenen  Kreativität  heraus  hergestellt   - ein  Kunsthandwerk.

Strickkurse, Strickclubs und Strick-Aktionen sind heute sehr gefragt, immer mehr  entdecken in sich  ungeahnte Fähigkeiten,  sobald  sie  das Stricken oder Häkeln
erst einmal  erlernt oder aufgefrischt  haben.  Es macht  Spaß zu sehen, wie das gewünschte Stück langsam  oder  auch  für die Geübteren  schneller fertigt wird,
um  es  stolz  präsentiert  zu  können.  

Für  einige  ist  es Entspannung pur, einfach ein paar Stunden mit Handarbeit zu verbringen,  seinen  Ideen  freien  Lauf  zu  lassen…

Das Angebot  an Wolle  und  Handarbeitsgarnen  ist so vielfältig  wie  nie  zuvor, spezielles  Zubehör und technische  Hilfsmittel  erleichtern  die Arbeit und lassen
lange  Winterabende  kürzer  werden. Stricken oder Häkeln Sie im Winter Ihre ei-
gene Sommerkollektion  sowie im Frühjahr die Modetrends des nächsten Winters.

Entwerfen  und  stricken  Sie  Ihre  eigenen  individuellen  Kleidungsstücke  oder
Accessoires.  Fangen  Sie  mit leichten Modellen an, einem Schal oder Pullunder.
Die  riesige  Auswahl  verschiedener  Handarbeitsgarne und Wolle hilft Anfängern
kleine  Fehler  unsichtbar  zu machen.  In den scheinbar unendlichen Weiten des  Internetzes  finden Sie  eine Vielzahl von kostenlosen Strickanleitungen, die ver- ständlich  geschrieben  und  leicht  nachzuarbeiten  sind.

Für diejenigen,  die dem Selberstricken absolut nichts abgewinnen können,
sich jedoch  gerne  in  anschmiegsamer  Strickmode kleiden und dazu noch
ein  tolles und einmaliges Accessoire tragen wollen,  sind  wir gerne für Sie
da, um Ihre Wünsche zu  verwirklichen. Wir beraten Sie selbstverständlich  kostenlos  und  unverbindlich.



Wollarten

Wolle  ist  nicht gleich Wolle. Die  kuscheligen  und wärmenden  Lieferanten sind unterschiedliche Lebewesen, die es auch bei der „Wollernte“ zu schonen gilt und
eine Artgerechte Haltung nicht außer Acht gelassen werden darf.

Sehr weiche Wolle liefert das Angorakaninchen:
Angora-Wolle bietet den Vorteil, dass sie extrem fein und leicht ist. Sie kann viel
Luft speichern,  dadurch  ist das  Warmhaltevermögen  von  Angorawolle um das
zwei- bis dreifache  größer als das  der Schafwolle.  Dieses ist zum einen auf die
Feinheit des  Angorahaares  zurückzuführen  und zum anderen bildet sich auf der gestrickten Oberfläche ein Angora-Flausch wie ein leichtes  „Strickfell“,  dass ein zusätzliches  Luftpolster  für  die  Isolation  bildet  und uns die Angorabekleidung
schön warm hält.

Für die Mohairwolle ist die Angoraziege der Lieferant:
Die  Herkunft  der  Angoraziege  ist  die  Provinz  Ankara  und  wird  in der Türkei
Angora genannt. Lange  Zeit  hatte  die  Türkei  das  Monopol zur Produktion von
Mohair. Länder, in denen  die Ziege inzwischen  erfolgreich gezüchtet wurde  und
in   großer  Population  beheimatet  ist,  sind:  Afrika,  Kanada,  Neuseeland  und
Dänemark.  Aber auch in Deutschland, Frankreich und den angrenzenden Ländern
werden Angoraziegen mittlerweile gezüchtet.

Die edelste aller Wollarten liefert uns die Kaschmirziege:
Das  ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Kaschmirziege ist der Himalaja und das
Pamir-Gebirge.   Ihr  sehr  feines  Unterfell  wird  überwiegend  nur  ausgekämmt,
jedoch in Europa wird es geschoren. Jede  Kaschmirziege  liefert  pro Jahr nur ein
paar  Hundert Gramm Wolle. Damit erklärt sich der sehr teure Preis. Diese  Ziegen kommen in der Natur in den Farben grau, weiß, braun und schwarz vor.  Eine tolle Farbauswahl  der  Natur.  In  Europa werden bevorzugt, ja fast ausschließlich nur
weiße Tiere gezüchtet, da sich diese Wolle am besten einfärben lässt.

Die edle, vom kleinen Kamel gelieferte, Alpakawolle:
Alpakas stammen  aus den Hochebenen  der Anden Südamerikas. Sie werden seit mehreren tausend Jahren gezüchtet.  Eine kleine Kamelart mit sehr weichem  und  flauschigem  Fell.  Sie  galten mehr als Nutztiere statt als Wolllieferant. Zu Beginn
des 20. Jahrhunderts war das Alpaka stark vom Aussterben  bedroht.  Inzwischen
hat  sich  der  Bestand  jedoch wieder erholt und die Wolle  hat an Beliebtheit zu-
genommen,  ist  sie  doch  sehr  weich und wärmend. Der Großteil der Alpakawolle
stammt  jedoch  immer  noch  aus  Südamerika,  Marktführer  ist Peru gefolgt von
Bolivien und Chile.

Die  vielen  Schafe  dieser  Erde  liefern  uns verschiedene Schafwollsorten:

Die feinste Schafwolle stammt vom Merinoschaf:
Das  ursprünglich  aus  Spanien  stammende  Schaf,   das  aber  inzwischen  zum
Universalschaf  avanciert  ist,  aufgrund  seiner hervorragenden Wolle und zudem
viel  Fleisch  liefert.  Heute  kommt  die  feinste  Merinowolle aus Neuseeland und
Australien. Die dort so günstigen Witterungsverhältnisse  sorgen dafür,  dass  die
Tiere keine harten Wollhaare ausbilden müssen, um dem Wetter zu trotzen.

Weitere Schafwolllieferanten:

- mittelfeine Wolle z.B. vom:
  Texelschaf,
  Eiderschaf,
  Coburger Fuchsschaf

Diese  Wolle  eignet  sich sehr gut
zum Filzen oder als Textilfüllungen.

- festere aber nicht kratzende
   Wolle z.B. vom:  
Gotlandschaf

- grobe Wolle z.B. vom: 

  Bergschaf und der Heidschnucke

Diese  Wolle  ist  so  kratzig, dass
sie sich für Bekleidung
nicht eignet.