Sie möchten selbst kreativ werden?



    
     Stricken ist Trend und für viele ein Hobby
     mit  Leidenschaft. Strickmode  und Strick-
     Accessoires  nach  den  neuesten  Trends
     selbstgemacht!

Stricken  ist  Trend  und  für viele  ein  Hobby mit Leidenschaft. Strickmode und
Strick-Accessoires  nach  den  neuesten  Trends  selbstgemacht!

Denn  Stricken  heißt,  auch  kreativ  zu  sein.  Entwerfen  und  stricken  Sie Ihr
ganz  individuelles  Kleidungsstück  oder  Accessoire.  Fangen  Sie  mit  leichten
Modellen an,  einem  Schal  oder  Pullunder. Die  riesige  Auswahl  verschiedener  Handarbeitsgarne und Wolle  hilft Anfängern kleine Fehler unsichtbar zu machen.
In  den Weiten  des  Internetzes finden Sie eine Vielzahl von kostenlosen Strick-Anleitungen, die verständlich  geschrieben  und leicht  nachzuarbeiten  sind. Bei  
Fragen oder  Problemen helfen auch wir Ihnen gerne weiter  – schreiben Sie uns.


Unser      Online Shop      bietet  Ihnen  alles,
was Sie für Ihre eigenen Kreationen benötigen:

- Wolle und Handarbeitsgarne         
- Strick- und Häkelnadeln
- nützliches Zubehör

Wollsorten

Wolle ist nicht gleich Wolle. Die  kuscheligsten  und wärmenden  Lieferanten sind unterschiedliche Lebewesen, die es auch bei der „Wollernte“ zu schonen gilt und
eine Artgerechte Haltung nicht außer Acht gelassen werden darf.

Sehr weiche Wolle liefert das Angorakaninchen:
Angora-Wolle bietet den Vorteil, dass sie extrem fein und leicht ist. Sie kann viel
Luft speichern,  dadurch  ist das  Warmhaltevermögen  von  Angorawolle um das
zwei- bis dreifache  größer als das  der Schafwolle.  Dieses ist zum einen auf die
Feinheit des  Angorahaares  zurückzuführen  und zum anderen bildet sich auf der gestrickten Oberfläche ein Angora-Flausch wie ein leichtes  „Strickfell“,  dass ein zusätzliches  Luftpolster  für  die  Isolation  bildet  und uns die Angorabekleidung
schön warm hält.

Für die Mohairwolle ist die Angoraziege der Lieferant:
Die  Herkunft  der  Angoraziege  ist  die  Provinz  Ankara  und  wird  in der Türkei
Angora genannt. Lange  Zeit  hatte  die  Türkei  das  Monopol zur Produktion von
Mohair. Länder, in denen  die Ziege inzwischen  erfolgreich gezüchtet wurde  und
in   großer  Population  beheimatet  ist,  sind:  Afrika,  Kanada,  Neuseeland  und
Dänemark.  Aber auch in Deutschland, Frankreich und den angrenzenden Ländern
werden Angoraziegen mittlerweile gezüchtet.

Die edelste aller Wollarten liefert uns die Kaschmirziege:
Das  ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Kaschmirziege ist der Himalaja und das
Pamir-Gebirge.   Ihr  sehr  feines  Unterfell  wird  überwiegend  nur  ausgekämmt,
jedoch in Europa wird es geschoren. Jede  Kaschmirziege  liefert  pro Jahr nur ein
paar  Hundert Gramm Wolle. Damit erklärt sich der sehr teure Preis. Diese  Ziegen kommen in der Natur in den Farben grau, weiß, braun und schwarz vor.  Eine tolle Farbauswahl  der  Natur.  In  Europa werden bevorzugt, ja fast ausschließlich nur
weiße Tiere gezüchtet, da sich diese Wolle am besten einfärben lässt.

Die edle, vom kleinen Kamel gelieferte, Alpakawolle:
Alpakas stammen  aus den Hochebenen  der Anden Südamerikas. Sie werden seit mehreren tausend Jahren gezüchtet.  Eine kleine Kamelart mit sehr weichem  und  flauschigem  Fell.  Sie  galten mehr als Nutztiere statt als Wolllieferant. Zu Beginn
des 20. Jahrhunderts war das Alpaka stark vom Aussterben  bedroht.  Inzwischen
hat  sich  der  Bestand  jedoch wieder erholt und die Wolle  hat an Beliebtheit zu- genommen,  ist  sie  doch  sehr  weich und wärmend. Der Großteil der Alpakawolle stammt  jedoch  immer  noch  aus  Südamerika,  Marktführer  ist Peru gefolgt von
Bolivien und Chile.

Die  vielen  Schafe  dieser  Erde  liefern  uns verschiedene Schafwollsorten:

Die feinste Schafwolle stammt vom Merinoschaf:
Das  ursprünglich  aus  Spanien  stammende  Schaf,   das  aber  inzwischen  zum
Universalschaf  avanciert  ist,  aufgrund  seiner hervorragenden Wolle und zudem
viel  Fleisch  liefert.  Heute  kommt  die  feinste  Merinowolle aus Neuseeland und
Australien. Die Dort so günstigen Witterungsverhältnisse  sorgen dafür,  dass  die
Tiere keine harten Wollhaare ausbilden müssen, um dem Wetter zu trotzen.

Weitere Schafwolllieferanten:

- mittelfeine Wolle z.B. vom:

Texelschaf,
Eiderschaf,
Coburger Fuchsschaf

Diese Wolle eignet sich sehr gut
zum Filzen oder als Textilfüllungen
z.B. für Bettdecken

- festere aber nicht kratzende Wolle z.B. vom:
   Gotlandschaf

- grobe Wolle z.B. vom:
   Bergschaf,
   Heidschnucke

Diese  Wolle  ist  so  kratzig, dass sie sich für Bekleidung nicht eignet und daraus eher Teppiche gewebt werden